Pädagogische Konzeption
für die
Kindertagespflege Häuschen Kunterbunt
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Über mich - Die Tagesmutter
2.1 Persönliche Vorstellung und Motivation
2.2 Qualifikationen und Nachweise
2.3 Meine pädagogischen Grundwerte - Rahmenbedingungen
3.1 Räumlichkeiten
3.2 Betreuungszeiten
3.3 Betreuungsumfang - Pädagogische Grundlagen und Ziele
4.1 Mein Bild vom Kind
4.2 Entwicklungsförderung (Motorik, Sprache, etc.) - Formen pädagogischer Arbeit
5.1 Freispiel
5.2 Angeleitete Angebote
5.3 Projektarbeit - Tagesablauf und Rituale
6.1 Exemplarischer Tagesablauf
6.2 Wochenplan (Beispiel)
6.3 Rituale und Struktur - Verpflegungskonzept
- Hygienekonzept
- Zusammenarbeit mit Eltern
7.1 Erziehungspartnerschaft
7.2 Eingewöhnung
7.3 Entwicklungsgespräche - Kinderschutzkonzept
8.1 Grundlagen und Schutzauftrag
8.2 Kinderrechte
8.3 Präventionsmaßnahmen - Zusammenarbeit mit Institutionen
- Qualitätssicherung und Fortbildung
- Anhang
11.1 Notfallkontakte
11.2 Rechtliche Grundlagen - Datenschutz (DSGVO)
- Schlusswort
1. Vorwort
Liebe Eltern,
diese pädagogische Konzeption soll Ihnen meine Arbeitsweise, meine Ziele und meine Werte in der Kindertagespflege transparent darstellen. Die Kindertagespflege ist ein gleichwertiges Angebot zur institutionellen Kinderbetreuung und bietet für alle Kinder von 1 bis 5 Jahren eine familienähnliche, liebevolle Betreuungsform. In meiner Tagespflege „Häuschen Kunterbunt“ steht das Wohl des Kindes im Mittelpunkt. Ich sehe mich als Wegbegleiterin, die jedem Kind einen sicheren, bunten und liebevollen Ort bietet, an dem es sich geborgen fühlt, die Welt neugierig entdeckt und sich entsprechend seiner individuellen Bedürfnisse und in seinem eigenen Tempo entwickeln kann.
Profil der Einrichtung:
Der pädagogische Schwerpunkt liegt in der Naturpädagogik:
Kinder leben vom Wesen her, in enger Beziehung zu ihrer Umwelt, zu Menschen, Tieren und zur Natur. Sie bringen ein natürliches Interesse, Neugier und Begeisterungsfähigkeit mit, Ihre Umwelt kennenzulernen, zu erforschen und zu begreifen.
Mein Ziel ist es, Umwelt- und Naturschutz nachhaltig in den Alltag der Kinder zu integrieren. Durch Beobachten, Erforschen und aktives Tun entwickeln sie ein Gespür für natürliche Kreisläufe und ökologische Zusammenhänge. Dabei bietet die Naturpädagogik den Kindern Raum, ihre Kreativität, Motorik, Sprache und sozialen Kompetenzen zu entfalten.
Ein zentrales Material in unserer Arbeit ist die Natur selbst: Steine, Blätter, Zapfen, Wasser, Erde, Blumen und Gräser bieten vielfältige Sinnesreize und laden zum Spielen, Gestalten und Experimentieren ein. Gemeinsame Ausflüge in die Umgebung, zu Wald und Wiesen, fördern das Bewusstsein für die Umwelt und stärken gleichzeitig das Gemeinschaftsgefühl.
Nachhaltigkeit spielerisch leben:
Wir sehen Wertvolles in Dingen, die andere wegwerfen. Upcycling ist bei mir ein zentrales Kreativprinzip. Aus leeren Joghurtbechern werden Blumentöpfe, aus alten Stoffresten entstehen Puppenkleider und aus Pappkartons bauen wir die tollsten Ritterburgen. Kinder lernen so auf kreative Weise, Ressourcen zu schätzen und achtsam umzugehen.
Wertschätzung & Achtsamkeit:
Wir pflegen einen respektvollen Umgang miteinander, mit Tieren und Pflanzen. Wir nehmen uns Zeit, die kleinen Wunder des Alltags zu bestaunen – sei es eine Schnecke auf dem Weg oder das selbst gezogene Radieschen aus unserem Beet.
2. Über mich - Die Tagesmutter
2.1 Persönliche Vorstellung und Motivation
Mein Name ist Elisabeth Steinherr, ich bin 50 Jahre alt, wohne mit meinem Mann und meinen 3 kleinen Hunden in Schönbach. Die Freude und Leidenschaft am Begleiten und Fördern von Kindern ist meine Motivation für die Tagespflege. Ich möchte Kindern eine familiäre Alternative zur Kita bieten, in der individuelle Bedürfnisse im Vordergrund stehen und eine feste, verlässliche Bezugsperson Sicherheit gibt. Jedes Kind ist einzigartig und verdient es, in einer liebevollen und sicheren Umgebung aufzuwachsen. Mein Anliegen ist es, Kinder mit viel Geduld, Empathie, Liebe und ohne Gewalt in allen Bereichen ihrer Entwicklung zu fördern und zu unterstützen. Von April 2023 bis Mai 2025 nahm ich an verschiedenen Weiterbildungen teil und konnte meine Prüfung als Ergänzungskraft erfolgreich ablegen.
2.2 Qualifikationen und Nachweise
- Erste-Hilfe-Kurs für Bildungs- und Betreuungseinrichtungen (regelmäßig aufgefrischt)
- Pflegeerlaubnis nach § 43 SGB VIII
- Assistenzkraft
- Ergänzungskraft
- Qualifizierungskurs für Kindertagespflege (mindestens 160 Stunden)
- Erweitertes Führungszeugnis
- Gesundheitszeugnis
- Masernschutznachweis
- Regelmäßige Fortbildungen (mindestens 15 Unterrichtseinheiten jährlich)
2.3 Meine pädagogischen Grundwerte
- Respekt vor der Individualität jedes Kindes
- Wertschätzung der Familie als ersten und wichtigsten Bildungsort
- Förderung der Selbstständigkeit und des Selbstbewusstseins nach dem Prinzip „Hilf mir, es selbst zu tun“
- Vermittlung von Werten wie Toleranz, Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft
- Schaffen einer bunten, anregenden und vielfältigen Lernumgebung
3. Rahmenbedingungen
3.1 Räumlichkeiten
Die Tagespflegestelle „Häuschen Kunterbunt“ befindet sich in einer separaten Wohnung in Schönbach mit einem großen Spielzimmer, einem Schlafzimmer, einer Küche, einem Badezimmer und einem kleinen Garten. Die Räumlichkeiten bieten den Kindern ausreichend Platz zum Spielen, Lernen und Entspannen. Das große Spielzimmer bildet das Herzstück und ist mit einer gemütlichen Leseecke und vielfältigen, altersgerechten Spielmaterialien ausgestattet.
Raumaufteilung:
- Großes Spielzimmer mit verschiedenen Spielbereichen (Bau-, Lese-, Kreativbereich)
- Separater Schlafraum mit individuellen Schlafplätzen für jedes Kind und Wickelplatz (kann zusätzlich als 2. Spielzimmer genutzt werden)
- Kindgerechte Küche und Essbereich für gemeinsame Mahlzeiten
- Sanitärbereich mit kindgerechter Toilette
- Garderobe mit individuellen Fächern
- Kleiner, sicherer Garten zum Spielen und Toben
3.2 Betreuungszeiten
- Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 7:45 bis 14:30 Uhr
- Schließzeiten: Ferienzeiten (2Wochen über Weihnachten und Neujahr, 1 Woche Pfingsten, 3 Wochen in den Sommerferien), Feiertage und Fortbildungstage, siehe Aushang
3.3 Betreuungsumfang
- Maximale Kinderzahl: 5 Kinder gleichzeitig
- Altersgruppe: 1 bis 5 Jahre
- Betreuungsmodelle: Teilzeit, stundenweise nach Absprache
4. Pädagogische Grundlagen und Ziele
4.1 Mein Bild vom Kind
Ich sehe jedes Kind als eine kompetente, neugierige und eigenständige Persönlichkeit. Es ist von Geburt an Akteur seiner eigenen Entwicklung. Kinder sind von Natur aus lernbereit und kreativ. Meine Aufgabe ist es, eine anregende und sichere Umgebung zu schaffen, in der das Kind seine Potenziale entdecken und entfalten kann. Im „Häuschen Kunterbunt“ hat jedes Kind das Recht auf:
- Schutz und Sicherheit
- Individuelle Förderung entsprechend seiner Entwicklung
- Partizipation und altersgerechte Mitbestimmung
- Wertschätzung und Respekt
- Eine bunte und vielfältige Lernumgebung
4.2 Entwicklungsförderung
Meine pädagogische Arbeit orientiert sich am Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP), der eine ganzheitliche Förderung der Kinder in den Mittelpunkt stellt.
4.2.1 Motorische Entwicklung
- Vielfältige Bewegungsangebote im Innen- und Außenbereich (Toben, Klettern, Balancieren)
- Gezielte Förderung von Grob- und Feinmotorik (Malen, Kneten, Fädeln)
- Sicheres Umfeld zum Entdecken und Ausprobieren
4.2.2 Sprachliche Entwicklung
- Ich bin ein bewusstes Sprachvorbild im Alltag
- Regelmäßiges Vorlesen, Betrachten von Bilderbüchern und Erzählen von Geschichten
- Singen von Liedern und Sprechen von Reimen und Fingerspielen
- Wertschätzung von Mehrsprachigkeit
4.2.3 Soziale und emotionale Entwicklung
- Aufbau sicherer und vertrauensvoller Bindungen
- Unterstützung beim Erlernen von Konfliktlösungsstrategien
- Förderung von Empathie und Rücksichtnahme
- Begleitung im Umgang mit Gefühlen (Wut, Freude, Trauer)
4.2.4 Kognitive Entwicklung
- Anregung zum Experimentieren und Forschen
- Förderung von Problemlösefähigkeiten durch altersgerechte Herausforderungen
- Stärkung von Konzentration und Ausdauer
- Unterstützung von Kreativität und Fantasie durch freies Spiel und offene Materialien
5. Formen pädagogischer Arbeit
5.1 Freispiel
Das Freispiel nimmt den größten Raum in unserem Tagesablauf ein. Die Kinder können frei entscheiden, womit, wo und mit wem sie spielen möchten. Im Spiel verarbeiten sie Erlebtes und entwickeln soziale Kompetenzen, Kreativität und Selbstständigkeit.
5.2 Angeleitete Angebote
Ergänzend zum Freispiel biete ich kleine, freiwillige Angebote an. Diese orientieren sich an den Interessen der Kinder und den Jahreszeiten. Einmal wöchentlich findet eine Musik- oder Sportstunde statt, um die kreativen und motorischen Fähigkeiten der Kinder zu fördern.
- Kreative Angebote (Basteln, Malen, Gestalten)
- Bewegungsspiele und Psychomotorik
- Musik- und Rhythmusangebote
- Naturerfahrungen und kleine Experimente
- Hauswirtschaftliche Tätigkeiten (z.B. gemeinsames Backen)
5.3 Projektarbeit
Bei wiederkehrendem Interesse an einem Thema können wir kleine Projekte starten. Beispiele sind:
- Jahreszeiten und Feste (z.B. „Der Herbst ist da!“)
- Tiere und Natur (z.B. „Was krabbelt im Garten?“)
- Farben (passend zu unserem Namen „Villa Kunterbunt“)
6. Tagesablauf und Rituale
6.1 Exemplarischer Tagesablauf
Ein strukturierter Tagesablauf mit wiederkehrenden Ritualen gibt den Kindern Sicherheit und Orientierung.
- 8:00–8:30 Uhr: Bringzeit (Individuelle Begrüßung, kurzer Austausch mit den Eltern)
- 8:30–8:45 Uhr: Morgenkreis (Begrüßungslied, gemeinsamer Start in den Tag)
- 8:45–9:15 Uhr: Gemeinsame Brotzeit (Gesunde Mahlzeit in gemütlicher Atmosphäre)
- 9:15–11:15 Uhr: Freispiel- + Gartenzeit (Freies Spiel, angeleitete Angebote, Spaziergänge)
- 11:15–12:00 Uhr: Kochen (Gemeinsames Zubereiten des Mittagessens)
- 12:00–12:30 Uhr: Mittagessen (Gemeinsame Mahlzeit, Tischgemeinschaft)
- 12:30–14:00 Uhr: Schlafen oder Freispiel (Individueller Schlafbedarf, ruhige Beschäftigung)
- 14:00–14:30 Uhr: Abholzeit (Individuelle Verabschiedung, Tagesrückblick)
6.2 Wochenplan (Beispiel)
Um Eltern einen Einblick in die wöchentliche Struktur zu geben, hier ein beispielhafter Wochenplan:
Tag
Vormittag (9:15–11:15 Uhr)
Nachmittag (12:30–14:00 Uhr)
Montag
Freispiel, Gemeinsames Backen / Kochen
Schlafen oder Freispiel
Dienstag
Bilderbuchzeit, kleine Angebote
Schlafen oder Angebot fortsetzen
Mittwoch
Gemeinsames Spielen (Brettspiele..)
Schlafen oder Freispiel
Donnerstag
Musik- oder Sportstunde
Schlafen oder Freispiel
Freitag
Gemeinsames Spielen (Brettspiele..)
Schlafen oder Freispiel
Hinweis: Der Wochenplan wird flexibel an die Bedürfnisse und Interessen der Kinder angepasst.
Info: Zwei Mal im Monat findet im Wechsel ein Spielzeugtag und ein gesundes Frühstück statt bei dem die Kinder frei wählen dürfen was sie von zu Hause mitbringen.
6.3 Rituale und Struktur
- Begrüßungslied im Morgenkreis
- Aufräumlied vor dem Mittagessen
- Gemeinsame Mahlzeiten mit Tischsprüchen
- Abschiedslied oder -ritual
- Wöchentliche Aktivitäten (z.B. Musik- oder Sportstunde, Wiesentag, Basteltag)
7. Verpflegungskonzept
Die Verpflegung im „Häuschen Kunterbunt“ orientiert sich an einer ausgewogenen, kindgerechten und gesunden Ernährung.
- Frühstück: Die Kinder bringen Ihr Frühstück (z.B. in einer Brotzeitbox) mit.
- Tägliches Kochen: Gemeinsam mit den Kindern koche ich täglich frische Mahlzeiten, um ihre Selbstständigkeit und Freude am Kochen zu fördern.
- Zutaten: Wir verwenden, wenn möglich, Obst und Gemüse aus unserem eigenen Garten sowie regionale Produkte.
- Getränke: Wasser und ungesüßte Tees stehen jederzeit zur Verfügung.
- Elternwünsche: Besondere Ernährungsbedürfnisse oder kulturelle Vorlieben werden in Absprache mit den Eltern berücksichtigt.
- Gesundes Frühstück: Einmal im Monat gibt es ein gesundes Frühstück mit selbstgebackenem Brot, Eiern und Milch vom regionalen Bauernhof, um den Kindern ein Verständnis für gesunde Ernährung zu vermitteln
8. Hygienekonzept
Hygiene ist in der „Villa Kunterbunt“ ein zentraler Bestandteil, um die Gesundheit der Kinder zu schützen.
- Wickelbedarf: Windeln, Feuchttücher, Cremes sowie Wechselwäsche werden von den Eltern für das Kind zur Verfügung gestellt.
- Händewaschen: Regelmäßiges Händewaschen vor Mahlzeiten, nach dem Spielen im Freien und nach dem Toilettengang.
- Reinigung: Tägliche Reinigung der Räumlichkeiten, Spielmaterialien und Sanitärbereiche mit kindgerechten, ungiftigen Reinigungsmitteln.
- Wickeln: Hygienischer Wickelplatz mit Einwegunterlagen, regelmäßige Desinfektion.
- Krankheitsprävention: Eltern werden gebeten, kranke Kinder zu Hause zu lassen. Im Krankheitsfall informiere ich die Eltern umgehend.
- Lüften: Regelmäßiges Lüften der Räume, um ein gesundes Raumklima zu gewährleisten.
9. Zusammenarbeit mit Eltern
9.1 Erziehungspartnerschaft
Eine transparente, vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern ist die Grundlage für eine gute Betreuung. Tür-und-Angel-Gespräche dienen dem täglichen Austausch. Wir arbeiten gemeinsam daran, das Beste für jedes Kind zu erreichen.
9.2 Eingewöhnung
Die Eingewöhnung erfolgt sanft und individuell nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell. Sie dauert in der Regel 2-4 Wochen. In den ersten Tagen bleibt eine Bezugsperson dabei. Nach und nach erfolgen kurze Trennungen, die langsam ausgedehnt werden. Die Eingewöhnung ist erst abgeschlossen, wenn das Kind mich als sichere Basis akzeptiert und sich von mir trösten lässt.
9.3 Entwicklungsgespräche
Mindestens einmal jährlich und bei Bedarf finden regelmäßige Gespräche über die Entwicklung des Kindes statt. Gemeinsam besprechen wir Fortschritte, Interessen und vereinbaren Ziele.
10. Kinderschutzkonzept
10.1 Grundlagen und Schutzauftrag
Das Kinderschutzkonzept vom „Häuschen Kunterbunt“ dient dem Schutz aller betreuten Kinder vor jeder Form von Gewalt, Vernachlässigung und Übergriffen. Es basiert auf der UN-Kinderrechtskonvention und den gesetzlichen Bestimmungen des SGB VIII (§ 8a). Ich nehme meinen Schutzauftrag sehr ernst.
10.2 Kinderrechte
Jedes Kind hat das Recht auf:
- Schutz vor Gewalt, Vernachlässigung und Diskriminierung
- Eine liebevolle, sichere und fördernde Umgebung
- Altersgerechte Mitbestimmung und Beteiligung
- Bildung, Spiel und Freizeit
- Gesundheit und Wohlbefinden
- Respekt und Wertschätzung seiner Individualität
10.3 Präventionsmaßnahmen
- Klare, liebevolle Regeln und Grenzen
- Aktive Partizipation der Kinder im Alltag
- Stärkung des Selbstbewusstseins („Nein“ sagen dürfen)
- Aufklärung über Körpergrenzen („Mein Körper gehört mir“)
- Eine gewaltfreie und wertschätzende Kommunikation
11. Zusammenarbeit mit Institutionen
- Fachberatung Kindertagespflege: Regelmäßige Beratungsgespräche und Unterstützung bei allen fachlichen Fragen.
- Andere Tagesmütter: Erfahrungsaustausch, kollegiale Beratung im Netzwerk
12. Qualitätssicherung und Fortbildung
- Selbstreflexion: Regelmäßige Überprüfung und Weiterentwicklung meiner pädagogischen Arbeit.
- Fortbildung: Jährlich mindestens 15 Unterrichtseinheiten zu pädagogischen Themen.
- Dokumentation: Kontinuierliche Dokumentation der Entwicklungsschritte der Kinder als Grundlage für Elterngespräche.
- Absicherung von Unfällen: Eine Unfallversicherung für alle betreuten Kinder ist vorhanden, um im Falle eines Unfalls eine umfassende Absicherung zu gewährleisten.
- Masernschutzimpfung: Die Masernschutzimpfung ist für alle betreuten Kinder verpflichtend, um die Gesundheit der Gruppe zu schützen.
13. Anhang
13.1 Notfallkontakte
- Notruf: 112
- Jugendamt: 08251 920
13.2 Rechtliche Grundlagen
- Sozialgesetzbuch VIII (SGB VIII)
- UN-Kinderrechtskonvention
- Bundeskinderschutzgesetz
- Landesrechtliche Bestimmungen
14. Datenschutz (DSGVO)
Der Schutz personenbezogener Daten der betreuten Kinder und ihrer Familien hat für mich höchste Priorität. Ich verarbeite personenbezogene Daten ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG).
Welche Daten werden erhoben?
- Stammdaten (Name, Geburtsdatum, Adresse der Kinder und Eltern)
- Gesundheitsdaten (z.B. Allergien, Impfstatus, relevante ärztliche Hinweise)
- Entwicklungsdokumentation (Beobachtungen, Portfolios)
- Vertragsdaten (Betreuungsvertrag, Einverständniserklärungen)
- Kommunikationsdaten (z.B. Telefonnummern, E-Mail-Adressen)
Zweck der Datenverarbeitung
Die Daten werden ausschließlich zum Zwecke der Betreuung, Förderung und Sicherheit der Kinder sowie zur gesetzlichen Dokumentation verwendet.
Weitergabe von Daten
Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nur, wenn dies gesetzlich vorgeschrieben ist (z.B. Gesundheitsamt, Jugendamt) oder die Eltern ausdrücklich eingewilligt haben.
Aufbewahrung und Löschung
Alle personenbezogenen Daten werden sicher aufbewahrt und nach Ablauf gesetzlicher Aufbewahrungsfristen gelöscht bzw. datenschutzgerecht vernichtet.
Rechte der Eltern
Eltern haben jederzeit das Recht auf:
- Auskunft über gespeicherte Daten
- Berichtigung unrichtiger Daten
- Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung (sofern nicht gesetzlich vorgeschrieben)
- Widerspruch gegen die Verarbeitung
- Datenübertragbarkeit
Für Fragen zum Datenschutz stehe ich Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.
15. Schlusswort
Ich freue mich darauf, Ihr Kind ein Stück auf seinem Lebensweg in der Villa Kunterbunt begleiten zu dürfen und ihm eine Zeit voller Freude, Geborgenheit und spannender Entdeckungen zu schenken.
Datum: 14. Juli 2025
